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Ladetechnik für E-Autos

Wallboxen und Infrastruktur zum Laden Ihrer E-Mobilität zu einem
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Überblick über E-Auto Stecker: Welche Ladestecker gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind bei E-Autos vier Steckertypen besonders häufig anzutreffen: Der Typ-1-Ladestecker, der Typ-2-Ladestecker, der CCS-Stecker und der CHAdeMO-Stecker. Darüber hinaus gibt es noch den Tesla Supercharger, den Schuko-Stecker und den CEE-Stecker.

Den Schuko-Stecker hat praktisch jeder schon einmal benutzt, denn es handelt sich hierbei um einen Stecker, der in eine haushaltsübliche 230-V-Steckdose passt. Für Elektroautos stellt dieser Stecker jedoch nur eine Notlösung dar, weshalb dieser Ladevorgang auch als Notladung bezeichnet wird. Der CEE-Stecker dagegen wird in Wohnwagen, Wohnanhängern und Camper-Vans eingesetzt, um die Fahrzeuge auf Campingplätzen an das Stromnetz anzuschließen. Theoretisch eignen sich CEE-Stecker auch für das Laden von E-Autos, sind aber eher unüblich.

Typ-1-Stecker: Der asiatische und nordamerikanische Stecker fürs E-Auto

Der einphasige Typ-1-Stecker erreicht maximal 7,2 Kilowatt und wird vor allem von asiatischen und nordamerikanischen Herstellern verbaut. Da die meisten Ladesäulen in Deutschland für einen Typ-2-Stecker ausgestattet sind, liegen den in Deutschland verkauften Modellen meist Ladekabel mit zwei Anschlüssen bei. Auf der Fahrzeugseite befindet sich bei diesen Kabeln dann ein Typ-1-Stecker und auf der Ladestationsseite ein Typ-2-Stecker, wodurch die Fahrzeuge mit Standard-Ladesäulen kompatibel sind.

Typ-2-Stecker: Der europäische und damit auch deutsche Standardstecker

Die Mehrzahl der E-Auto-Modelle verfügt über einen Typ-2-Stecker, welcher sich in Europa durchgesetzt hat und als Standard definiert wurde. Die maximale Ladeleistung mit dreiphasigem Strom beträgt 43 Kilowatt, bei privaten Wallboxen werden in der Regel bis zu 22 Kilowatt erreicht. Seit 2013 ist dieser Stecker die europäische Norm, weshalb öffentliche Ladesäulen meist über einen Typ-2-Anschluss verfügen. Der Stecker wird auch als „Mennekes-Stecker“ bezeichnet und kann durch einen CCS-Stecker fürs Schnelladen ergänzt werden.

CCS-Stecker (Combo-Stecker): Der Standardstecker für die Schnellladung

CCS-Stecker (auch Combo-Stecker genannt) stellen im Grunde keinen alternativen Steckertyp dar, sondern ergänzen den Typ-2-Stecker. CCS steht für „Combined Charging System“ und ermöglicht durch zwei zusätzliche Kontakte eine Schnellladung mit Gleichstrom. Der CCS-Stecker hat sich in Europa für die Schnellladung von Typ-2-Stecker-Fahrzeugen etabliert und wurde daher ebenfalls als Standard definiert. Die Ladesleistung beträgt meist 50 Kilowatt, neuere Schnellladestationen unterstützen aber auch eine höhere Leistung.

CHAdeMo-Stecker: Der asiatische Schnellladestecker

Der CHAdeMo-Stecker ist der japanische Standardstecker für die Gleichstrom-Schnellladung eines E-Autos. Der Name steht für „Charge de Move“ und erreicht in der Regel 50 Kilowatt, je nach Ladestation ist aber auch eine höhere Leistung möglich. Der CHAdeMo-Stecker wird vor allem in asiatischen Fahrzeugen eingesetzt, z.B. von Nissan, KIA oder Mitsubishi.

Tesla Supercharger: Das Schnellladesystem für Tesla-Modelle

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla hat manche seiner Modelle mit einem eigenen Schnellladesystem ausgestattet, bei dem es sich um einen modifizierten Typ-2-Stecker handelt. Der sogenannte Tesla Supercharger erreicht in Deutschland eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Für die Nutzung des Tesla Superchargers wird jedoch teilweise eine Gebühr fällig. Zudem sind die Ladestationen seltener als herkömmliche Schnellladestationen flächendeckend vorhanden, weshalb eine vorherige Überprüfung der Standorte sinnvoll ist. Alternativ ist die Aufladung eines Tesla-Modells aber auch an einer Ladestation mit Typ-2-Steckerausstattung möglich.